Fast Food

8 Tipps gegen die Fast Food Falle

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8 Tipps gegen die Fast Food Falle

Es ist aber auch nicht einfach: Da ist der Süßigkeiten-Automat im Flur. Der Geburstagskuchen der Kollegin. Die schnelle Mittagspause am Food-Truck. Haben wir uns am Wochenende beim Shoppen vor dem Spiegel noch geschworen, uns ab Montag endlich gesünder zu ernähren, sind wir im Büro dann wieder den Versuchungen ausgesetzt. Kein Wunder: Evolutionsbedingt schreit unser Körper bzw. unser Gehirn nach Zucker und Fett – aus Überlebens- bzw. Fortpflanzungsgründen. Nur: Damals waren die Lebensmittel begrenzt und mangelnde Bewegung kein Thema. Heute müssen unsere Hüften die fehlenden „schlechten Zeiten“ kompensieren. Aber müssen wir deshalb täglich vor der Dönerbude kapitulieren oder eine Fertigpizza inhalieren? Nein! Mit diesen Tricks schaffen wir es, konsequent zu bleiben und den Alltagssünden im Büro zu wiederstehen.

1.  Motivation ist alles

Verinnerliche nochmal, was dich überhaupt zu einem gesünderen Lebensstil veranlasst hat. Die Optik? Gesundheit? Wohlbefinden? Finde heraus, was du erreichen willst – und schreibe es auf, damit du das Ziel immer vor Augen hast. Wann immer du schwach wirst, erinnere dich an genau diese Motivation. Häng das Blatt Papier auf, auf dem die Visualisierung steht. Lohnt sich eine „Ausnahme“ WIRKLICH – oder hindert es nur daran, dein Ziel zu erreichen?

2.  Achte auf deine Gewohnheiten

Oft greifen wir aus Gewohnheit zu ungesundem Essen. Zuerst gibt es ein Stichwort, einen „Trigger“, gefolgt von einer Routine, die in einer Belohnung gipfelt. Nimm dir Zeit, dieses Muster anzuschauen und zu analysieren: Isst du, wenn du dich langweilst? Oder gehst Du an die Snackbox, weil du eine Mahlzeit ausgelassen hast? Sobald Du das Muster kennst, kannst Du mit den Änderungen beginnen – und statt zu den Schokoriegeln beispielsweise zu den Nähstoffriegeln vitelements Bar greifen. Und: Der Choc Bar beispielseise ist die viel gesündere aber dabei sehr schokoladige Variante zum Schokoriegel.

3.  Änderungen Schritt für Schritt vornehmen

Echte, greifbare Veränderungen geschehen nicht über Nacht. Beginne mit Babyschritten, wie z.B. das Weglassen von verarbeitetem Zucker. Später bringst du dir ein Mittagessen von zu Hause mit. Und: Ablenken! Nachrichten schreiben oder Kreuzworträtsel zu lösen, telefonieren oder ein Paket wegbringen, während Du in der Pause bist. Hintergrund: Kreativität blockiert übermäßiges Essen und schenkt die Zufriedenheit, die du anstrebst.

4.  Im Voraus planen

Im Job wird es immer Versuchungen geben. Aber wie man im Mannschaftssport so schön sagt: Die beste Verteidigung ist eine gute Offensive. Also: Bring dein eigenes Mittagessen als Alternative zum Junk Food mit. Ein gesundes Lunchpaket und gesunde Snacks machen es leichter, dem Döner und Schokoriegel zu wiederstehen.

Auch die Wahl der Lebensmittel kann einen Unterschied machen. Früchte lindern das Verlangen nach Zucker, während Avocado „gutes Fett“ hat, so dass wir uns satt und fit fühlen. Und: Auch die Zubereitung eines Vorrats an kalorienarmen Snacks ist eine gute Idee – und die dann im Büro immer parat haben.

5.  Hacke Deinen Verstand

Zu wissen, was gut für uns ist, ist etwas anderes als es tatsächlich zu tun. Wir müssen unser Gehirn proaktiv quasi neu verkabeln. Denke beispielsweise schlecht über Junk Food und gut über gesunde Lebensmittel. Betrachte zum Beispiel einen gesunden Snack als Belohnung für die Bewältigung schwieriger Aufgaben. Oder stell Dir das Junk Food mit all seinen Transfetten in Deinem Körper vor, wie es wie ein Tsunami die Zellen flutet. Wenn das nicht funktioniert, greif auf Ablenkungen zurück. Überprüfe E-Mails, sobald Du Lust auf Fast Food hast. Und noch ein lustiger Trick: Mach das Essen von Junk Food zu einer schwierigen Aufgabe, indem Du Dich zwingst, mit Stäbchen oder der nicht dominanten Hand zu essen.

6.  Stress in Schach halten

Stress löst unter anderem das Verlangen nach ungesunder Ernährung aus – daher solche Situationen vermeiden, wenn es geht. Möglichst wenig (Zeit-)Druck im Büro – und abends zum Ausgleich Yoga, Meditation oder Sport. Tagsüber einen Spaziergang für ein oder zwei Minuten oder Atemübungen am Schreibtisch, um die Ruhe zu bewahren. Kaugummi kauen hilft übrigens auch gegen Stress. Aber zuckerfrei natürlich. Achte auch darauf, dass du genug Schlaf bekommst, denn Mangel trägt auch wieder zu Stress und Verlangen nach Junk Food bei.

7.  Verbündete im Büro finden

Gesunde Veränderungen alleine vorzunehmen, ist immer hart. Tipp: Umgebt euch mit Menschen, die ähnliche Ziele haben. Bestimmt gibt’s auch in eurem Büro Kollegen, die versuchen, einen gesunden Lifestyle zu pflegen. Teilt gesunde alternative Snacks und Rezepte – zusammen macht es viel mehr Spaß und wir halten durch den Gruppenzwang besser durch.

8.  Schwierigen Situationen die Stirn bieten

Natürlich kann man in manchen Situationen nicht anders als schwach zu werden – diese müssen wir annehmen wie einen Freund. Wenn du in einem Restaurant zum Mittagessen bist, hilft es, sich an gesunde Vorspeisen zu halten oder nach dem Essen einen Kaffee zu trinken – dann kommt die Heißhunger-Attacke nach Fast Food gar nicht erst auf. Wichtig: Bei Geschäftsessen auf keinen Fall Alkohol trinken – das enthemmt und ebnet den Gang zur Süßigkeitenbox im Büro. Fazit: Wir können Junk Food im Büro nicht komplett vermeiden – aber so sehr einschränken, dass es wortwörtlich nicht ins Gewicht fällt.